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von Albert Endres & Matthias Schneider
Seit dem Tode des letzten Niederweiser Barons im Jahre 1840 befand sich Schloss Niederweis als Teil einer Stiftung in der verwaltungsmäßigen Obhut des Bitburger Landrats. Bis 1992 war das gesamte Anwesen als landwirtschaftlicher Betrieb verpachtet.
Während das Gebäude zwischenzeitlich als Sitz der Verwaltung des Naturparks Südeifel diente, ging es im Jahre 2005 in die Verantwortung eines privaten Eigentümers und Nutzers über. Seither hat Matthias Schneider als neuer Besitzer nicht nur den gesamten Gebäudekomplex liebevoll und aufwendig restauriert, er hat auch eine Reihe sehr sinnvoller Veranstaltungen angelockt, die das Schloss Niederweis rasch zu einer echten Attraktion für die gesamte Region werden ließen.
Um diese neue Rolle des Niederweiser Schlosses zu unterstützen, haben Endres und Schneider eine kurze Chronik von Dorf und Schloss Niederweis verfasst. Sie basiert in weiten Teilen auf früheren Veröffentlichungen von Prof. Dr. Albert Endres, der aus Niederweis stammt. Die Chronik stellt Dorf und Schloss in ihrer gemeinsamen historischen Entwicklung dar, da beide als Hofgut Niederweis während der Feudalzeit eine Einheit bildeten. Die Ereignisse sind eingebettet in die Geschichte unserer Region, in der auch unser Nachbarland Luxemburg eine herausragende Rolle spielte.
Der mit zahlreichen Farbbildern aufgelockerte Text ist in neun historische Abschnitte gegliedert. Er beginnt mit der frühesten nachgewiesenen Besiedlung der Gemarkung und endet mit dem Übergang des Schlosses in Privatbesitz. In einem weiteren Abschnitt wird für einen heutigen Besucher das Schloss in Form eines Rundgangs vorgestellt. Im Anhang sind die wichtigsten Daten tabellarisch zusammengefasst sowie einige historische Texte im Wortlaut wiedergegeben. Ein Abschnitt der Chronik beschreibt auch die Zeit "Unter dem Doppeladler (1698 - 1794)"
Anlagen:
Artikel | [Buchankündigung und Abschnitt aus: Eine Chronik für Dorf und Schloss Niederweis] | 342 Kb |
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Mit großer Freude kann der Service des sites et monuments nationaux (nationales Denkmalamt Luxemburg) den ersten fertigen Band der Serie „Topographie der Baukultur des Großherzogtums Luxemburg“ präsentieren. Doch was ist eigentlich eine „Topographie der Baukultur“? Was soll sie bewirken und warum beginnt der erste Band mit dem Kanton Echternach?
Die „Topographie der Baukultur“ ist ein Katalog der erhaltenswerten Kulturgüter und Ensembles in einem klar definierten Gebiet. Die einzelnen Objekte darin werden jedoch nicht nur einzeln für sich betrachtet, sondern im Zusammenhang mit ihrer Umgebung. Daher kommt der Begriff „Topographie“. Ziel einer solchen Veröffentlichung ist es, anhand landesweit einheitlich definierter Kriterien einen Maßstab zu setzen, was schützens- und erhaltenswert ist. Alle Objekte - gleich ob Schloss oder Bauernhaus, Kirche oder Fabrik, Ruine oder Wegekreuz -, die die Kriterien der Schutzwürdigkeit erfüllen, werden aufgelistet, damit das Wissen um ihre Schutzwürdigkeit allgemein bekannt wird. Nur so können sie als Bestandteil unseres Erbes gepflegt werden und bestehen bleiben.
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Gedicht und realistischer Beitrag, erdacht und zusammengestellt von Walter Kremer zum Gedichtetreff des "Caritashaus der Begegnung", D-54666 Irrel auf Einladung der Senioren-Akademie "RBS-Itzig", Luxemburg.
Strassen (Stadt Lux. > Arlon), am 21. Februar 2002 (geändert· 2003) Zum Gedicht bitte klicken auf: Weiterlesen:
Anlagen:
Gedicht | [Gedicht "Freundschaft zwischen Ländern" von Walter Kremer] | 90 Kb |
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Herr Dr. Guy Berg aus Luxemburg sendet uns nachfolgende Hinweise zu Parallelen zwischen Tirol/Österreich und Luxemburg. Wir und auch Herr Dr. Berg würden uns freuen, wenn uns jemand Näheres hierzu berichten könnte. 1. In Sölden im oberen Ötztal im Tiroler Oberland ist mir in der dortigen Pfarrkirche mit ziemlicher Verblüffung aufgefallen, dass die barocken Wandmalereien eine unerhörte Ähnlichkeit mit den barocken Wandmalereien in der Pfarrkirche im hiesigen benachbarten Dalheim (unweit Remich und Bad Mondorf) haben. |
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von Dr. Erich Bauer
Kapitel 18: aus dem Buch „Unsere Wälder im historischen Kartenbild“ Aus dem Geschilderten geht klar hervor: die heutige amtliche Topographie verdankt entscheidende Grundlagen der Militärkartographie des 17. und 18. Jahrhunderts. Vor allem österreichische Militärkartographen haben wichtige Beiträge zum frühen Kartenwerk Westdeutschlands vorgelegt. Das gilt in besonderer Weise für die Westeifel. Das lässt sich so erklären: Das Herzogtum Luxemburg als Teil der Niederlande reichte vor 1816 bis weit in den jetzigen Regierungsbezirk Trier hinein. Das galt für den Westteil der heutigen Landkreise Bitburg-Prüm und Trier-Saarburg. |
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Zusammengestellt von unserer Praktikantin Sarah Nußbaum
Bereits kurz nach der Veröffentlichung des letzten Artikels melden sich viele hilfsbereite Bürger, die dem Projekt ihr Wissen zugute kommen lassen möchten Eine große Resonanz bei der Bevölkerung fand der am 14. August im Luxemburger Wort erschienene Artikel "Der Geschichte auf der Spur", der sich mit der Entstehung des deutsch-luxemburgischen Buchprojekts "Doppeladler" befasst und die Bewohner beider Grenzseiten dazu aufruft, sich mit ihrem Wissen, Anekdoten und eventuell vorhandenen Materialien bei der Buchentstehung einzubringen.
Anlagen:
Seite LW | [Bericht im Luxemburger Wort] | 651 Kb |
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