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Abtei Echternach baute Abtei auf, nicht das Haus Habsburg! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Paul Colljung   
Montag, den 09. Februar 2009 um 21:50 Uhr
Paul Colljung aus Bollendorf gab uns per Fax zum letzten Satz des Artikels "Ein lebenslustiger Abt und hungernde Mönche ...", folgende "Richtigstellung": Abtei Echternach baute Abtei auf, nicht das Haus Habsburg! Längst war die Abtei Echternach ausgestattet mit den Privilegien einer „Freien Reichsabtei“, die immer nur drei Herren anerkennt: GOTT-PAPST-KAISER Die Habsburger, vertreten durch Kommissare in Luxemburg, in den sogenannten österreichischen Niederlanden Luxemburger Quartier, förderten die Reichsabtei, schützten ihre Liegenschaften mit dem Grenzstein „anno 1771 Maria-Theresien-Stein“ sowie „Pfaffenköpfen AE“ Bei einer Inventur in der Abtei durch Österreichische konnten die Mönche Schouppe, Binsfeld, Ehringer und Kees über 10.000 Reichstaler vor ihren Augen verbergen. Kurze Zeit später fasste Mathias Hartz den Entschluss, die Abtei mit einer großzügigen Baumaßname in eine repräsentative, würdige Bausubstanz umzugestalten. Mathias Hartz war wie beide Eltern einer der wenigen Äbte von Geburt aus Echternacher. Als Planer erwählte er den Konfrater Leopold Durant, Benediktinerarchitekt aus St. Avold, der sich italienischem und dem Baustil süddeutscher Meister anpasste. Mit seinem Hilfsarchitekten Tyri ließ er seinen Plan vorlegen. Grundsteinlegung in der Abtei war am 14. März 1727. Schon kurze Zeit später verstarb Mathias Hartz altersschwach. Der neu gewählte Abt Gregorius Schouppe ließ die Arbeiten fortführen. Die Österreicher entsendeten Bauarbeiter, Österreicher und sogar Bayern nach Echternach, auch gute Steinmetze. Die Männer arbeiteten tüchtig, vertranken ihren Lohn meist schon am Sonntag in zwei Klosterschänken, so dass der ausgezahlte Lohn somit wieder zurückfloss. Gregorius Schouppe baute auch Burg Bollendorf um Anno 1739. Der ihm folgende Abt Hormann erbaute später den Burgpavillon im Bollendorfer Burggarten. Als große Erbaueräbte in Echternach gelten Mathias Hartz, Gregorius Schouppe, Abt Hormann und später Emmanuel Limpach in Weilerbach, den Paul Mungenast (ursprünlich Munkenast) zum Baumeister der Abtei machte. Paul Colljung
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Februar 2009 um 22:07 Uhr
 

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