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| Barocke Gartenlust |
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| Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 18:50 Uhr |
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Bericht im Trierischen Volksfreund von Kathrin Hofmeister Wie in der Architektur hat die Abtei Echternach auch mit ihren Gärten auf die Region ausgestrahlt. Sehen kann man das vom chternacher Stadtpark über die Anlage von Schloss Weilerbach bis hin zu Schloss Niederweis. Auf der Suche ist das Doppeladler-Autorenteam nach privaten Gärtchen, die Barockes widerspiegeln. Echternach. Was denkt ein Denkmalpfleger, wenn er Frauenbeine unter dem Tisch eines Bildhauers sieht? „Sind das nicht die Beine der Statue aus der Orangerie?“ So jedenfalls fragte Georges Calteux den Luxemburger Bildhauer, in dessen Werkstatt er Anfang der 1980er Jahre die Figur aus Luxemburger Sandstein wieder entdeckte. Heute steht der Abguss des Originals am Eingang der Orangerie am Echternacher Stadtpark. Mit der Ordnung war es im 20. Jahrhundert vorbei. Viele Anlagen verwilderten. „Wir haben nie Hunger gelitten im Park von Schloss Weilerbach“, erzählt Winfried Hoor, der sich an seine Kindheit mit den Taschen voll Obst aus dem ehemaligen Garten von Abt Limpach erinnert. Der Garten als Nahrungsquelle war auch Grundlage der Bauerngärten in der Region. Deren buchsbaumumgrenzten Beete in geometrischem Muster mit Wegekreuz und Mittelpunkt spiegeln die barocken Einflüsse wider. Das Nützliche sollte auch schön sein. „Jeder im Dorf besaß einen Garten zur Versorgung“, erzählt Maria Bauler aus Niederweis. Wie andere Einheimische weiß sie noch vom Hörensagen über Schloss Niederweis mit seiner barocken Anlage, dass es dort immer „picobello“ gewesen sei. |





