"DOPPELADLER-Mitmach-Buch" - das Buch von und für die Bürger der Grenzregion
Buchankündigung: "Eine Chronik von Dorf und Schloss Niederweis" PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 16. Mai 2010 um 19:00

von Albert Endres & Matthias Schneider

Eine Chronik von Dorf und Schloss NiederweisSeit dem Tode des letzten Niederweiser Barons im Jahre 1840 befand sich Schloss Niederweis als Teil einer Stiftung in der verwaltungsmäßigen Obhut des Bitburger Landrats. Bis 1992 war das gesamte Anwesen als landwirtschaftlicher Betrieb verpachtet.

Während das Gebäude zwischenzeitlich als Sitz der Verwaltung des Naturparks Südeifel diente, ging es im Jahre 2005 in die Verantwortung eines privaten Eigentümers und Nutzers über. Seither hat Matthias Schneider als neuer Besitzer nicht nur den gesamten Gebäudekomplex liebevoll und aufwendig restauriert, er hat auch eine Reihe sehr sinnvoller Veranstaltungen angelockt, die das Schloss Niederweis rasch zu einer echten Attraktion für die gesamte Region werden ließen.

Um diese neue Rolle des Niederweiser Schlosses zu unterstützen, haben Endres und Schneider eine kurze Chronik von Dorf und Schloss Niederweis verfasst. Sie basiert in weiten Teilen auf früheren Veröffentlichungen von Prof. Dr. Albert Endres, der aus Niederweis stammt. Die Chronik stellt Dorf und Schloss in ihrer gemeinsamen historischen Entwicklung dar, da beide als Hofgut Niederweis während der Feudalzeit eine Einheit bildeten. Die Ereignisse sind eingebettet in die Geschichte unserer Region, in der auch unser Nachbarland Luxemburg eine herausragende Rolle spielte.

Der mit zahlreichen Farbbildern aufgelockerte Text ist in neun historische Abschnitte gegliedert. Er beginnt mit der frühesten nachgewiesenen Besiedlung der Gemarkung und endet mit dem Übergang des Schlosses in Privatbesitz. In einem weiteren Abschnitt wird für einen heutigen Besucher das Schloss in Form eines Rundgangs vorgestellt. Im Anhang sind die wichtigsten Daten tabellarisch zusammengefasst sowie einige historische Texte im Wortlaut wiedergegeben.

Ein Abschnitt der Chronik beschreibt auch die Zeit "Unter dem Doppeladler (1698 - 1794)"

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Erster Band der „Topographie der Baukultur des Großherzogtums Luxemburg. Kanton Echternach“ von Dr. Christina Mayer neu erschienen PDF Drucken E-Mail
Samstag, 01. Mai 2010 um 06:23

Christina Mayer: Kanton ECHTERNACHMit großer Freude kann der Service des sites et monuments nationaux (nationales Denkmalamt Luxemburg) den ersten fertigen Band der Serie „Topographie der Baukultur des Großherzogtums Luxemburg“ präsentieren.
Doch was ist eigentlich eine „Topographie der Baukultur“? Was soll sie bewirken und warum beginnt der erste Band mit dem Kanton Echternach?

Die „Topographie der Baukultur“ ist ein Katalog der erhaltenswerten Kulturgüter und Ensembles in einem klar definierten Gebiet. Die einzelnen Objekte darin werden jedoch nicht nur einzeln für sich betrachtet, sondern im Zusammenhang mit ihrer Umgebung. Daher kommt der Begriff „Topographie“.
Ziel einer solchen Veröffentlichung ist es, anhand landesweit einheitlich definierter Kriterien einen Maßstab zu setzen, was schützens- und erhaltenswert ist. Alle Objekte - gleich ob Schloss oder Bauernhaus, Kirche oder Fabrik, Ruine oder Wegekreuz -, die die Kriterien der Schutzwürdigkeit erfüllen, werden aufgelistet, damit das Wissen um ihre Schutzwürdigkeit allgemein bekannt wird. Nur so können sie als Bestandteil unseres Erbes gepflegt werden und bestehen bleiben.

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Wie die Baumgärten ins Land kamen PDF Drucken E-Mail
Montag, 08. März 2010 um 13:08

Ein typisches Landschaftsbild der Eifel zeichnen die als Viehweide genutzten „Bongerten“ mit weidenden Schafen unter einem alten Birnbaum – hier in Mettendorf. TV-Foto: Kathrin HofmeisterDie Bedeutung der Landwirtschaft und des Bongert links und rechts der Sauer

Bericht und Foto im Trierischen Volksfreund von Kathrin Hofmeister

Der „Bongert“, zu deutsch Baumgarten, ist eines der prägenden Elemente der Landschaft um Echternach und des Bitburger Gutlands. Als ein Beispiel grenzüberschreitender Gemeinsamkeiten kommt die hofnahe Vieh- und Obstwiese im „Doppeladler-Mit-Mach- Buch“ vor. Der TV informierte sich vorab. Die Bürger sind weiter aufgerufen, sich an dem Projekt über die gemeinsame Identität zu beteiligen.

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Neues vom Doppeladler-Projekt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Januar 2010 um 19:44

Zum Neuen Jahr hin möchte wir die Leserschaft auf den aktuellen Stand unserer Publikation bringen und uns für das große Interesse am Projekt im vergangenen Jahr bedanken.

Vor Weihnachten konnten wir den Redaktionsschluss vollziehen. (Fast) alle Kapiteltexte liegen nun vor und wurden jeweils bereits zwei- bis dreimal Korrektur gelesen. Entsprechende Korrekturen wurden „zwischen den Jahren“ eingearbeitet. Das Niveau ist hoch und die unterschiedlichen Texte ergänzen sich wirklich sehr gut!

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Freundschaft zwischen Ländern PDF Drucken E-Mail
Freitag, 05. Februar 2010 um 18:47

Walter KremerGedicht und realistischer Beitrag, erdacht und zusammengestellt von Walter Kremer zum Gedichtetreff des "Caritashaus der Begegnung", D-54666 Irrel auf Einladung der Senioren-Akademie "RBS-Itzig", Luxemburg.

Strassen (Stadt Lux. > Arlon), am 21. Februar 2002 (geändert· 2003)

Zum Gedicht bitte klicken auf: Weiterlesen:

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Die Schankweiler Klause als Ausdruck barocker Frömmigkeit PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. November 2009 um 20:03

Die Schankweiler Klause - Aussenansicht-Einige historische und mariologische Anmerkungen von Michael Weidert, Bollendorf

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt? Sieh, der Gott, der über Völker grollte, macht sich mild und kommt in dir zur Welt. (Rainer Maria Rilke)


1. Das „Phänomen“ Klause als Zeichen barocker Frömmigkeit

Wer jemals den Wald des Ferschweiler Plateaus durchwanderte und bei dieser Gelegenheit Gast in der Schankweiler Klause war, wird unschwer erkannt haben, dass die grundlegende künstlerische Ausgestaltung dieser christlichen Kirche unter dem Patrozinium der Jungfrau Maria aus der Zeit des Barock stammt. Es ist kein Zufall, dass in dieser Zeit im Wald des Ferschweiler Plateaus gerade eine Marienkirche gebaut wurde. Dahinter stecken neben der privaten Frömmigkeit des Stifters durchaus zeittypische Glaubens- und Frömmigkeitsströmungen; der Barock ist allgemein die Zeit der opulenten Marienverehrung. Gewiss gab es einen solchen Marienkult auch schon im Mittelalter1, aber nur das 19. Jahrhundert erreichte ungefähr die volksfromme Verehrung Marias im Barock.2

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